| Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft |
Wie bereits im HCP - Journal (Ausgabe 03/2011) im September dargelegt, hat es eine Terminverschiebung für die Bewerbungsfrist und die Preisverleihung gegeben.
Einsendeschluss war der 06.01.2012 und die Preisverleihung findet im Rathaus am 27.02.2012 statt.
Mit der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen in der
Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Ingrid Körner, wurden die
Ausschreibungunterlagen noch einmal modifiziert.
Die wesentlichen Unterlagen des Hamburger Integrationspreises finden Sie unter
Publikationen
Weitere Informationen und Unterlagen zum Integrationspreis finden Sie auch auf der Internetseite der Senatskoordinatorin www.hamburg.de/integrationspreis
Die Dritte Preisverleihung fand im Festsaal des Hamburger Rathauses unter dem Motto: qualifizieren - integrieren - teilhaben. statt.
Schirmherr: Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust.
Die Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft vergab gemeinsam mit dem Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen der Freien und Hansestadt Hamburg, Herbert Bienk, diesen Preis.
Für den Hamburger Senat eröffnete Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram die Festveranstaltung.
Eingereicht wurden 33 Vorschläge, aus denen die Jury die Preisträger auswählte. Als Sprecherin der Jury begründete Isabella Vértes-Schütter, Intendantin des Ernst-Deutsch-Theaters, die Auswahl bei der Preisverleihung.
Den Festvortrag hielt Franz Thönnes, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Er sprach zu dem Thema: "Teilhabe und Beschäftigung ermöglichen - Integration ist unsere gemeinsame Verantwortung"
Die Vergabe dieses Preises stellt eine Würdigung und Heraushebung von Betrieben und Unternehmen dar, die beispielhaft durch ihr Engagement für den Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Eingliederung schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben und zu ihrer Teilhabe in der Gesellschaft beitragen.
Für die Preisvergabe 2006 liegt der Schwerpunkt in der besonderen und beispielhaften Zusammenarbeit zwischen der Schwerbehindertenvertretung, der Mitarbeitervertretung und den für das Wohl des Unternehmens und der Beschäftigten Verantwortlichen auf allen innerbetrieblichen Ebenen.
Den Integrationspreis der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen 2006 teilen sich drei Preisträger.
Text der Urkunden:
Die ARGE der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft und der Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen der Freien und Hansestadt Hamburg vergeben gemeinsam den Integrationspreis der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen 2006 zu gleichen Teilen an die
- Hauptschwerbehindertenvertretung der Techniker Krankenkasse Hamburg
- Konditorei Andersen
- Lufthansa Technik AG
Begründungen:
Die Hauptschwerbehindertenvertretung der Technikerkrankenkasse Hamburg erhält den Preis für die Entwicklung und Umsetzung ihrer Integrationsvereinbarung.Die Vereinbarung ist Ausdruck der besonderen und beispielhaften Zusammenarbeit von Hauptschwerbehindertenvertretung, Personalrat und für das Wohl des Unternehmens und der Beschäftigten Verantwortlichen auf allen betrieblichen Ebenen.
Sie ist gleichzeitig Handlungsorientierung für die leistungsgerechte Beurteilung der schwerbehinderten Menschen, ihrer gleichberechtigten Akzeptanz und fördert so die betriebliche Gemeinsamkeit.
Die Konditorei Andersen erhält den Preis für die Förderung und Integration junger schwerbehinderter Menschen.Beispielhaft sind die Bemühungen, in einem Handwerksbetrieb Praktikumsplätze für geistig behinderte Menschen zur Verfügung zu stellen, behinderten Menschen Arbeit zu geben und im möglichen Rahmen begleitende berufliche Qualifizierungen zu ermöglichen.
Die Lufthansa Technik AG (Hamburg) erhält den Preis für das besondere Projekt
"Ausbildung gehörloser Jugendlicher"
Die Förderung und betriebliche Ausbildung junger gehörloser Menschen haben kaum Vorbilder. Die betriebs- und berufsbezogene Ausbildung wurde möglich durch das beispielhafte Engagement der Ausbilder, Gebärdensprachdolmetscher, betrieblichen Interessenvertreter, des Arbeitgeberbeauftragten für die Belange der schwerbehinderten Menschen und nicht zuletzt durch die Motivation der jungen Menschen selbst und die Solidarität der Betriebsangehörigen.
Im Rahmen der Verleihung wurde folgendem Interessenvertretungen, Betrieben, Dienststellen und Arbeitgebern der Freien und Hansestadt Hamburg die Anerkennung für Ihre Arbeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben ausgesprochen.
Die Kleinbetriebe sind:
Text der Urkunden:
Die Anerkennung gilt der Förderung und Integration junger schwerbehinderter Menschen. Sie hebt hervor das Engagement Einzelner und kleiner Arbeitsorganisationen, deren Initiative, Beständigkeit und hilfreiches Handeln. Die Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt, den Integrationsfachdiensten und den Rehabilitationsträgern ist beispielhaft.
Die Anerkennung wurde ebenfalls den Interessenvertretungen, Betrieben, Dienststellen und Arbeitgebern der Freien und Hansestadt Hamburg ausgesprochen:
Die Anerkennung wird ausgesprochen für das Handeln der öffentlichen Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg als "Dienstleister eigener Art" für die beispielhafte Zusammenarbeit der beteiligten Dienststellen, Organe und Interessenvertretungen bei der Erhaltung geeigneter Arbeitsplätze einschließlich der Umsetzung neuer Ziele wie Teilhabe und Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt.Die personalpolitischen Vorgaben der Freien und Hansestadt Hamburg haben einen erheblichen Anteil an dem Erhalt von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen, trotz Ausgliederung von Arbeitsbereichen und einschneidenden Umstrukturierungen. Der tatkräftige Einsatz der Interessenvertretungen und deren Zusammenwirken haben die Interessen der schwerbehinderten Menschen wirksam gesichert.
Wir danken der Techniker Krankenkasse, dass wir hier ihre Integrationsvereinbarung mit Anlage als Download bereitstellen dürfen.
Unterstützt wurde der Integrationspreis der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen vom Integrationsamt Hamburg
Am 12. Juni 2003 - im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen - wurde der Integrationspreis der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen das zweite Mal verliehen. 230 Gäste nahmen an der Verleihung im Festsaal des Hamburger Rathauses teil.
Ausrichter des Preises waren in Kooperation die Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft und der Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen der Freien und Hansestadt Hamburg, Herbert Bienk.
Schirmherr war der Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust.
Eingereicht wurden 18 Vorschläge, aus denen die Jury den Preisträger auswählte. Als Sprecherin der Jury begründete Annegrethe Stoltenberg, Landespastorin des Diakonischen Werkes, die Auswahl bei der Preisverleihung.
Das Grußwort sprach Hamburgs Erster Bürgermeister, Ole von Beust, den Festvortrag hielt Dr. Richard Auernheimer, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz.
Preisträger 2003 wurde die Firma Dwenger & Grünthal Metallverarbeitung.
Die Firma Dwenger & Grünthal Metallverarbeitung wird von der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft für ihr Engagement, auch in wirtschaftlich schwieriger Zeiten neue Arbeitplätze für Menschen mit schweren Behinderungen zu schaffen mit dem Integrationspreis 2003 der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen ausgezeichnet.
Zusätzlich wurde der Firma Globetrotter Ausrüstungen Denart & Lechhart GmbH eine Anerkennung ausgesprochen.
Die Firma Globetrotter Ausrüstungen Denart & Lechhart GmbH wird von der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft für ihr Engagement um die betriebliche Integration und Beschäftigung geistig behinderter Menschen ausgelobt.
Am 12. Juni 2001 wurde nach über eineinhalbjähriger Vorbereitungszeit erstmals der Integrationspreis der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen vergeben, gemeinsam von den Schwerbehindertenvertretungen der Hamburger privaten Wirtschaft (Initiatoren) und des öffentlichen Dienstes - in Gemeinsamkeit mit dem Senatsbeauftragten für Behindertenfragen der Freien und Hansestadt Hamburg, Herbert Bienk.
Schirmherr war der Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ortwin Runde.
Der Preisträger 2001 wurde Dr. Michael Kretzschmar von der Manfred Schwab KG.
In dem 11-köpfigen Betrieb arbeiteten sechs Menschen mit Schwerbehinderung an der Herstellung und Konstruktion von Druckluftzangen in 3900 Varianten. Vertriebsstandorte in 56 Ländern der Welt, ein hoher Qualitätsstandard und Innovationen kennzeichnen den Hamburger Betrieb.
Die Firma Maschinenbau Manfred Schwab KG wird von den Arbeitsgemeinschaften der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft und den Hamburger Behörden für ihre Verdienste und die betriebliche Integration von schwerbehindeten Menschen mit dem 1. Integrationspreis ausgezeichnet.
In Anerkennung des Engagements von Firmenleitung, Schwerbehindertenvertretung und Beschäftigten.
Zum Integrationspreis können Sie verschiedene Materialien als pdf-Datei herunterladen. Sie finden diese in der Rubrik Publikationen